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Das Haus oder Familiensorgen und Familienfreuden : Erzählung / von Friederike Bremer
Entstehung
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ich, daß es das Beſte iſt, ich nehme Sie. Aber offen⸗

bar iſt Sie ſehr haſtig gewefen. Ich hätte gerne die 2 nun was denn? Was gibts denn da? Kommt das gnä⸗ wo dige kleine Fräulein, die kleine Schwägerin, ſo ohne alle an i Umſtände und küßt mich! Ei der Tauſend, die Welt iſt doch luſtig! ausz Aber Niemand im Kreiſe fand die Welt ſo luſtig, wie Cäci Petrea. Stin Biſt du jetzt zufrieden mit mir, Petrea? fragte Meit Eva die Schweſter ſchelmiſch lächelnd. Petrea ſchloß ſie fieht innig in ihre Arme. Zetzt hörte man Mama Louiſe: Kint He da, ihr Jungen, ihr bekommt jetzt Nichts mehr zu auf trinken. Keinen Tropfen mehr! Was ſagſt du, kleiner ſcher David? Du willſt Onkel Munters Geſundheit trinken? gebo Nein, Dank, mein lieber Junge, du kannſt ſie ein an⸗ lernt dermal ausbringen. Ihr habt jetzt Geſundheiten genug Verl getrunken, vielleicht mehr, als für eure kieinen Köpfe ein gut iſt. reits Ich bitte für die Jungen, Schweſter Louiſe! rief erkiit der Aſſeſſor;ich will eine Geſundheit ausbringen und die ſtim müſſen ſie mit trinken. Fülle die Gläſer noch einmal, liebe Schwägerin. Ich ſage: ben Es lebe der Friede! Friede im Lande und im unte Hauſe! Es lebe die Liebe und die Wiſſenſchaft, die allein Auc den Frieden zu einer Segnung machen. Mit einem Wort, Alle es lebe der Frieden auf Erden! mein Amen, Amen! rief Jakobi, trank ſein Glas aus ſehr

und warf es hinter ſich. Louiſe ſahe etwas ängſtlich ihre Mutter an, als aber dieſe fröhlich Jakobis Beiſpiel folgte, ich

ſo ließ auch ſie ſich verführen. und

Alle Gläſer über Bord, nach dieſem Toaſt! rief Ruf der Landrichter und entſendete das ſeinige, ſo daß es mit. rene der Decke anklang; und mit unbeſchreiblicher Freude war⸗ dieß fen die Jakobiner ihre Gläſer in die Luft, um den Frie⸗. Erd denstvaſt ſo lärmend und zerſtörendals nur möglich, zu meit

machen, kom