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ſoll mich haben! Sie taugt zu meiner Frau, und ich tauge zu ihrem Mann. He da, ihr dort draußen! Wollt ihr nicht unſre Geſundheit trinken?“ Alle liefen zu den Bowlen; Louiſe mit den Andern, die Achte ihr nach. Es war ein freudevoller Lärm. Leonore und Petrea wehrten lachend die Hereinſtürzenden ab, und verſprachen ihnen, die Gläſer zu füllen, wenn ſie nur ruhig auf ihren Plätzen bleiben. Endlich kam wieder Ordnung in die Verſamm⸗ lüng; die Gläſer füllten ſich und die Geſundheiten be⸗ gannen:
Nro. 1. vom Landrichter ausgebracht lautete auf das neue Brautpaar.
Nro. 2. von Jakobi mit vieler Beredtſamkeit darge⸗ ſtellt, auf die Eltern!„Auf ihr Glück und Wohlergehen!“ ſagte er gerührt,„durch welches ich und ſo manche mit mir geſegnet worden ſind.“
Nro. 3. wurde auf das Wohl und Gedeihen der neuen Pfarrfamilie getrunken.
Nro. 4. auf den neuen Platz.
Nro. 5. auf das alte— ewig junge Haus.
Nro. 6 auf alle guten Kinder.
Die achte ſchienen nicht genug danken und antworten zu können.
Sodann erklangen munter noch eine Menge einzelne Geſundheiten. Die Jakobiner tranken unaufhörlich ihren Tanten zu; Gabriele mußte beſtändig mit ihren kleinen Neffen anſtoßen.
Inzwiſchen hielt Jeremias Munter mit jugendwarmen Blicken folgende zärtliche Rede an ſeine Braut:
„Ei der Tauſend, daß Ihr ſo viel an mir gelegen ſein mußte! Selbſt zu freien! Wie wußte Sie denn, ob ich Sie haben wollte? Und ſo haſtig über mich zu
kommen! Mir gar keine Bedenkzeit zu laſſen! Das iſt
ja unerhört! Doch wir wollen die Sache nicht von vorn anfangen. Das wäre gar zu beſchwerlich. Nein, nein, nein, ſage ich. Nachdem ich mich beſonnen habe, finde


