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innig ſprach,„will Sie begleiten;— wenn Sie es wünſchen.“
„Auf den Geſichtern der Familie las man, daß es für die Mitglieder derſelben keine Ueberraſchung war. Louiſe hatte ſanfte Thränen in den Augen und ſah nicht im Mindeſten geärgert aus über dieſen Schritt, der ſo geradezu gegen die Würde der Weiber ging. Der Aſeſſor fuhr zuſammen und ſah mit einem ſcharfen, verwunderten Blicke auf.
„Empfange aus meiner Hand,“ ſagte der Landrichter mit einer Stimme, die von ſeinen Gefühlen zeugte,„eine Gefährtin, die du ſchon lange gewünſcht haſt. Nur dem Munter könnte ich mein liebes Kind ſo geben.“
„Geben Sie mir einen Korb?“ ſagte Eva, indem fie erröthend und lächelnd, dem noch ſtummen Jeremias ihre weiße Hand reichte.
Er ergriff heftig die hingeſtreckte Hand, drückte ſie mit beiden Händen an ſeine Bruſt und ſagte leiſe, indem er ſich über ſie herabbeugte:„O meine Roſen!“ Als er den Kopf wieder erhob, rannen ſeine Thränen. Aber es lag Angſt und Unruhe in ſeinem Weſen.„Bruder,“ ſagte er zum Landrichter, ich kann dir jetzt noch nicht danken. Ich weiß nicht, ich begreife nicht. ich muß ſie zuerſt ausfragen.“
Er nahm Evas Hand und führte ſie in das Zimmer neben der Bibliothek, ſetzte ſich dort ihr gegenüber und ſagte heftig:
„Woher kommt das? Was ſind das für Poſſen? Wie hängt das zuſammen? Sag Sie mir in Gottes Namen, Eva, mit welchen Gefühlen Sie da herkommt
„Ich,“ wiederholte ſie erröthend, indem ſie leiſe, aber
und um mich freit? Iſt es mit wahrer Liebe? Ja gerade
Liebe, ſage ich! Erſchrecke Sie nicht vor dem Worte;— Sie kann es ſo nehmen, wie ich es meine. Iſt es Liebe, oder iſt es—— Mitleid? Als Gnadengeſchenk nehme
ich Sie nicht an, ſo viel will ich Ihr ſagen. Betrühe 31
Bremer, das Haus.
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