Man ſetzte ſich. „Lärmt doch nicht ſo, Buben!“ ſagte Louiſe zu ihren Acht, während ſie ſich ſelbſt mit der kleinen Eliſe auf dem Schooße ſetzte.„Könnt ihr euch nicht ohne ein ſolches Gepolter und Getöſe ſetzen?“
Jeremias Munter hatte in einer Ecke, entfernt von allen Andern, Platz genommen; er war ſtill und ſchien niedergeſchlagen. Es entſtand eine Pauſe. Auf manchen Geſichtern ſah man eine Art Spannung, eine Art Bewußtſein, daß bald etwas Ungewöhnliches eintreffen werde.
Der Landrichter huſtete mehreremale. Es ſchien ihm ungewöhnlich viel daran zu liegen, ſeine Kehle zu klären.
Endlich erhob er ſeine Stimme und ſagte, aber nicht ohne ſichtbare Bewegung:
„Iſt es wahr, daß“ unſer Freund Jeremias Munter
uns bald zu verlaſſen gedenkt, um ſich aufs Land in die
Einſamkeit zu begeben? Iſt es wahr, was das Gerücht ſagt, daß er uns ſchon morgen verlaſſen will, und daß alſo dieſer Abend der letzte iſt, den er als Stadtbewohner in unſrem Kreiſe zubringt?“
Der Aſſeſſor machte einen Verſuch zu antworten, allein es blieb bei einer Art grunzendem Getöng ohne Worte. Er ſah ſtarr auf den Boden und ſtützte di nde auf ſeinen Stock.
„In dieſem Fall,“ fuhr der Landrichter fort,„hat man mir die Anmuthung gemacht, eine Frage an ihn zu ſtellen, die— ich an keinen Andern, als an ihn ſtellen könnte, und die mir auch ſo beinahe im Halſe ſtecken bleibt.— Will denn unſer Freund, Aſſeſſor Munter, nicht erlauben, daß Jemand. Jemand von uns ihm in ſeine Einſamkeit folgt?“.
„Wer ſollte mir folgen wollen?“ brüllte Jeremias finſter und zweifelnd.
„Ich!“ antwortete eine ſanfte harmoniſche Stimme, und Eva— in dieſem Augenblick ſo ſchön und anmuths⸗ voll, wie je— nahte ſich ihm an ihres Vaters Hand⸗
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