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Bergſtröm ſchmückte Vorſaal und Treppen mit hub⸗ ſchen Blumen und Laub, ſo daß ſie fortlaufende Guir⸗ landen längs der weißen Mauern hin bildeten, und war nicht wenig entzuckt über ſeinen eigenen Geſchmack, zumal, da Gabriele nicht unterließ, ihn zu preiſen. Aber obſchon an dieſem Morgen eine ungewöhnlich große Wirkſamkeit im Hauſe herrſchte, ſo war es doch zugleich ungewöhnlich ſtill, man ſprach bloß mit leiſen Stimmen, und beim ge⸗ ringſten Geräuſch ſagte die Mutter:„Still! Still!“ Es kam dieß daher, weil das verlorene, aber wieder gefundene Kind im Hauſe der Eltern ſchlief.
Sie war Abends zuvor angekommen und wir haben dieſen Auftritt übergangen, den Saras große Veränderung und ihr Zuſtand erſchütternd und traurig machte; indeß wünſchten wir doch, daß der gefühlvolle Leſer die männ⸗ liche Thräne geſehen hätte, die über die Wange des Land⸗ richters rollte, als er die wiedergefundene Tochter an die Bruſt legte; wir hätten ihm gerne die Unglückliche gezeigt, wie ſie, die Hände über die Bruſt gekreuzt, auf dem ſchneeweißen, friſchen Bette lag, über welches die Mutter ſeblſt das feine Leintuch ausgebreitet hatte; wie ſie das Kind anblickte, deſſen Bett neben dem ihrigen ſtand, die Geliebten, die ſie liebevoll umgaben, und wie ſie dann zum Himmel aufſah, aber nicht ſprechen konnte;— ferner hätten wir Jedermann gegönnt, das Jakobiſche Paar an dieſem Abend im elterlichen Hauſe zu ſehen, wie ſich Adam und Jakob, die Zwillinge Jonathan und David, ditto Sem und Seth, nebſt Salomo und dem kleinen Alfred um daſ⸗ ſelbe herumrankten.
Es waren lauter wohlgebildete Kinder und nahmen ſich ungemein gut aus in ihrer gleichen Tracht, beſtehend in einer Blouſe von dunklem Zeug, über welche der ſchneeweiße Hemdkragen zurückgelegt war, Hals und Bruſt offen laſſend; der ſchlanke Leib von einem ſchmalen blanken Ledergurt umſchloſſen. So der Berſerker leichte Schaar.
Aber wir kehren zu unſter lichten Morgenſtunde zu⸗


