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ſo viel er will, ich will nur dafür ſorgen, daß es nie
daran fehlt.“
Wenn die Aktien des Kandidaten auf der einen Seite ſtiegen, ſo ſtanden ſie auf einer andern nicht zum Beſten. Brigitte, die Eines und das Andere im Hauſe zu beſorgen hatte, fing an, böſe und unwillige Geſichter zu ſchneiden. Ein Paar Tage lang ſchwieg ſie, aber eines Abends ſagte ſie zu ihrer Gebieterin, während ſich die Höhlen ihrer klei⸗ nen Stumpfnaſe bedeutend erweiterten:„Gnädige Frau, Sie müſſen die Güte haben und der Köchin noch einmal ſo viel Kaffee, als gewöhnlich hinausgeben, denn wir kön⸗ nen mit weniger nicht ausreichen, wenn es ſo fortgehen ſoll. Der Magiſter da trinkt die kleine Kanne Morgens ganz allein aus. Ich habe meiner Lebtage keine ſolche Faffeebaſe geſehen.“
Der nächſte Abend brachte eine neue Trauerbotſchaft. Mit ſinſterem Geſichte und herausſtehenden Augen klagte
Brigitte:„Jetzt iſt er nicht blos eine Kaffeebaſe, ſondern
ein wahres Kalb und ein Zwiebackspatron. Was glau⸗ ben Sie, gnädige Frau? Der Zwiebackskorb, den ich ge⸗ ſtern gefüllt habe, iſt heute ſo gut, als leer. Es ſind nur noch drei Zwiebäcke und einige Broſamen darin. Und der Rahmnapf— ja der wird alle Morgen, die Gott gibt, geleert.“
„Nun, wenn es ihm nur ſchmeckt!“ Eliſe aus⸗ weichend und beſchwichtigend.
„Ach du himmliſcher Vater! Jetzt iſt er auch noch eine Zuckerratze,“ klagte Brigitte an einem andern Tag wie⸗ der.„Er muß wenigſtens zwanzig Stücke in ſeine Taſſe werfen, liebe gnädige Frau, ſonſt könnte er nicht ſo bald mit der ganzen Zuckerdoſe fertig werden. Ich muß die gnädige Frau um Schlüſſel zum Kaſten bitten, um ſie wieder zu füllen. Gott laſſe uns nur mit Allem dieſem auskommen.“
Brigitte durfte viel ſagen, denn ſie war im Hauſe ergraut, hatte Eliſe als Kind auf ihren Armen getragen, und war ihr aus lauter Anhänglichkeit gefolgt, als ſie
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