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werden wir ſchon mit der Zeit zu beſeitigen wiſſen. Der Mann läßt ſich gewiß gut an. Sei freundlich gegen ihn, liebe Eliſe, und mache, daß er ſich heimiſch bei uns fühlt.“
Die Kinder in ihrem Schlafzimmer machten auch ihre Bemerkungen über den Kandidaten.„Ich meine,
er ſei weit ſchöner, als der Vater,“ ſagte die kleine Petrea.
„Und ich glaube,“ verſetzte Louiſe zurechtweiſend,„daß kein Menſch vollkommener ſein kann, als der Vater.“
„Ja gewiß, außer der Mutter,“ rief Eva aus ihrem Bettchen.
„Ach,“ ſagte Petrea,„ich habe ihn ſo lieb, er hat mir das ſchöne Gemälde geſchenkt. Wißt ihr auch, wie das Frauenzimmer heißen ſoll? Roſa ſoll ſie heißen, und ich will euch eine lange Geſchichte von ihr erzählen. Es war einmal„
Die Schweſtern ſpitzten die Ohren, denn Petrea konnte beſſer und hübſchere Geſchichten erzählen, als ſie Alle zu⸗ ſammen. Sie ſagten daher unter ſich, Vetrea ſei ſehr ge⸗ ſcheidt, aber Louiſe ſorgte auf jede Art dafür, daß ſie es nicht merken ſollte, weßhalb ſie auch jetzt ohne allen gnädigen Beifall ihre Geſchichte anhörte, die gleichwohl intereſſant ge⸗ nug gefunden wurde, um ihr kleines Auditorium bis gegen Mitternacht wach zu erhalten.
„Wie wird es mit meinem Eingemachten gehen?“ dachte Eliſe am andern Tage, als ſie die Portion er⸗ blickte, die auf dem Teller des Kandidaten abgeladen wurde. Als ſie aber Abends die kleine Gabriele ganz vertraulich und frei in ſeinen Locken wirthſchaften, als ſie ihn an den Spielen der Kinder Theil nehmen und den⸗ ſelben mehr Bedeutung verleihen ſah, als ſie bemerkte, wie er mit einer großen Papierdüte, die er Pauke nannte, bewaffnet, denjenigen die falſch rechneten, Schläge aus⸗ theilte und dadurch den allergrößten Eifer und Munter⸗ keit erweckte, da dachte ſie:„Er mag Eingemachtes eſſen,


