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Das Haus oder Familiensorgen und Familienfreuden : Erzählung / von Friederike Bremer
Entstehung
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Verzeih mir, Ernſt, ich habe mich vergeſſen. gar 3 Und über was 2 Was ſchreibſt du denn? Laß doch manſc einmal ſehen. Wie? Ich glaube gar einen Roman! Wozu binden ſoll das dienen? nünfti Dienen? Ach es macht mir Vergnügen. ich die Man muß auch bei ſeinen Vergnügungen Zweck bloß1 und Sinn haben und mir macht es durchaus kein Ver⸗ kannſt gnügen, wenn du des Nachts ſitzen bleibſt und eines Straf elenden Romans willen deine Augen verderbſt. Hätten wrir ein Feuer hier, ſo würde ich das Geſchmiere ver⸗ Prach brennen. du biſ Es wäre weit beſſer, du gingeſt zu Bette und ver⸗ ſelbſt, läſeſt in aller Andacht dein Abendgebet, als daß du an 3 ſolche Autodafés denkſt. Haſt du dich gut unterhalten beim ſchreib Landeshauptmann? deine Du möchteſt gerne die Karten vermiſchen. Sieh gewor mich einmal an, Eliſe; du biſt blaß, dein Puls iſt ge⸗ das b pannt. Mein Abendgebet leſen? Ich hätte gute Luſt, dir der g eine Lektion zu leſen. Iſt es auch verſtändig, ganze Nächte Somr aufzubleiben und von lauter Wachen blaß zu werden, um ten. Etwas zu ſchreiben, was zu Nichts auf der Welt taugt? ſchöne Ich kann recht böſe werden, wenn du ſo einfältig, ſo ler th kindiſch ſein kannſt. Da hhilft es freilich Nichts, in die Aber Bäder zu fahren, Doktoren im Oſten und im Weſten zu wollen befragen und auf alle mögliche Arten für die Geſundheit fekt vi beſorgt zu ſein, wenn du gerade das thuſt, was am Sicher⸗ kiſſen ſten darauf hinwirkt, ſie zu zerſtören. Ernſt ſei nicht ſo boͤſe! Sieh mich hente Abend Kinde nicht ſo ſtreng an, Ernſt; nein nur heute nicht bewac Ja, ſagte der Landrichter auf einmal etwas mil⸗ ſchlief der,weil du heute vor zweiunddreißig Jahren auf die Hand Welt gekommen biſt, glaubſt du ein Recht zu haben, recht jedes kindiſch zu ſein. WMund Eliſe

Laß es auf die alte Rechnung gehen! ſagte Eliſe lächelnd, aber mit einer Thräne im Auge. tiſch, Gehen laſſen, gehen laſſen! Ja das glaube ich, Das immer ſoll man es an ſeinen Hals gehen laſſen, bis es in der