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Ihr Mund, noch in der unbehaglichen Periode des Zahn⸗ wechſels, ſpricht gern die artige Phraſe:„Laß mich doch in Ruhe!“ Sie kann ſchwerlich anders als häßlich wer⸗ den. Aber gut und glücklich, hoffe ich, ſoll ſie mit Gottes Hülſe werden.„Mein liebes häßliches Kind!“ ſage ich manchmal zu ihr, indem ich ſie zärtlich in meine Arme nehme. Ich will ſie bei Zeiten mit ihrem Schickſal zu verſöhnen ſuchen.
Nro. 5.
Was wird das Schickſal wohl aus meiner Petrea und ihrer Naſe machen? Dieſe iſt vorderhand das Merk⸗ würdigſte an ihrer kleinen Perſon. Wäre die Naſe nicht ſo groß, ſo wäre ſie ein hübſches Kind. Wir hoffen, ſie wird in ſie hineinwachſen. Ein lebhaftes, kleines Mädchen iſt ſie und hat mit einem Wort zu Allem Anlage, ſo⸗ wohl im Guten, als im Böſen; neugierig, unruhig, un⸗ artig iſt ſie über alle Maßen und zeigt einen gefährlichen
Hang, ſich bemerkt zu machen und Intereſſe zu gewinnen.
Das ſchaffende Leben zeigt ſich bei ihr ſehr zerſtörend. Gut iſt ſie und gibt für ihr Leben gern. Zu allerhand Poſſen vereinigt ſie ſich gern mit Heinrich und Eva, wenn dieſe ſie in Gnaden in ihren Bund aufnehmen und ſobald die drei zuſammenflüſtern, kann man mit Sicher⸗ heit auf irgend einen Schelmenſtreich rechnen. Es regt ſich bereits ſo viel Unruhe in ihr, daß ich fürchte, ſie be⸗ kommt einen unruhigen Lebenstag. Aber ſie ſoll ſich früh⸗ zeitig an den wenden lernen, der Unruhe in Ruhe zu wan⸗ deln vermag.
Nro, 6.
Und jetzt zu dem verzogenen Kinde des Hauſes, dem jüngſten, dem ſchönſten, der ſogenannten Kleinen, die jeden Tag mit ihren weißen Händchen Zucker in die Taſſen ihres Vaters und ihrer Muttet legt, der Kaffee würde ihnen ſonſt nicht ſchmecken, zu ihr, veren kleines Bett noch nicht aus dem Zimmer der Eitern gekomien
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