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Der Fluch des Rabbi : Sittengemälde aus dem fünfzehnten Jahrhundert / von Eduard Breier
Entstehung
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gerade den Schulklopfer entgegen, als dieſer eben ſein

Geſchäft vollbracht hatte.

Schon wieder ein Orach*) brummte Schlome, als er ſeiner anſichtig wurde,die Schlafſtatt iſt heuer 1 noch keinen Schabbeß leer geblieben.

Der Bocher mochte den Unwillen auf dem Antlitz t des Höckerigen erkannt haben, er ließ ſich aber nicht be⸗ irren und trat ihm frei entgegen.

Verzeiht mir guter Freund, redete er ihn höf⸗

3 lich an,ich bin fremd und arm, könnt Ihr mir nicht die Schlafſtatt .Kommt nur mit, unterbrach ihn der Andere unwillig,ich weiß ſchon was Ihr ſuchet. Aber gewiß

jetzt iſt nicht die Zeit, erſt anzukommen. Der Schab⸗ beß iſt ſchon eingegangen. Ihr hättet Eueren Schritt

verdoppeln ſollen, um keine Sünde auf Euer Haupt 1 zu laden. Der Weg von Stuhlweißenburg, erwiederte Roße entſchuldigend,iſt gar lang.

Ja, ja, lächelte Schlome ſpöttiſch,beſonders, wenn man des Schnorrens**) halber an jeder Thüre

*) Gaſt. **) Betteln.