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den Bedarf des Adepten, Behufs ſeiner Erfindung er⸗ ſchöpft; Medardus hatte ihn bisher von Tag zu Tag vertröſtet, denn Linzer ſah ſchon dem Augenblicke mit Sehnſucht entgegen, wo die Goldtinktur erfunden ſein, und er ſeine zerütteten Verhältniſſe wieder herzuſtellen im Stande ſein werde. Der Adept bediente ſich ver⸗ ſchiedener Ausflüchte: bald war ein unglücklicher Tag, bald ſtand die Konſtellation nicht günſtig, bald war ir⸗ gend ein entgegenwirkender Zauber zu bannen, kurz, er that Alles, um den leichtgläubigen Ritter zu beru⸗ higen, und zur Geduld zu bringen. Dieſes Hinaus⸗ dehnen ließ ſich nun wohl noch durch einige Tage oder eine Woche anwenden, aber länger durfte er es doch nicht wagen, weil er des wilden Schrattenſteiners Ver⸗ dacht und Rache zu fürchten hatte; es blieb ihm daher nichts übrig, als die Flucht zu ergreifen, um ſich dem Grimme des Betrogenen zu entziehen. Dieß wollte er auch thun, allein es ergab ſich ein neues Hinderniß. Floh er aus der Burg, ſo war natürlich, daß der wü⸗ thende Linzer Lianen zur Rechenſchaft ziehen, und dieſe ihm gewiß auf den erſten Anlauf hin, den ganzen Be⸗ trug entdecken würde. Er hatte alſo nicht nur die Nachſtellungen des Ritters zu fürchten, ſondern durfte nie mehr unter ſeinem wahren Namen erſcheinen, weil er auf die Anklage des Schrattenſteiners im ganzen Gau verhöhnt und verhaßt ſein, ja ſogar alle Genoſſen
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