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Waldfräulein oder Ritter und Adept : romantische Sage der Vorzeit / von Eduard Breier
Entstehung
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Tage zogen die Knechte wieder aus, allein es war Alles vergebens, von Frau Jutta war keine Spur zu finden, folglich von Gertruden auch nicht. Medardus ſah nun ein, daß alles Harren und Hoffen vergebens ſein würde, und er begann ernſt auf die Zukunft zu denken. Vor Allem wollte er Linzern erforſchen, was dieſer nun zu thun geſonnen ſei, denn der Rihter konnte ja nun mit Lianen kein Bündniß ſchließen, da man befürchten mußte, Gertrude in jedem Augenblicke auftreten zu ſehen, um die ganze Umgegend von dem ſchändlichen Trugſpiele in Kenntniß zu ſetzen. Linzer wollte aber von einer Entfernung Lianens nichts wiſſen, ſie ſollte auf der Burg bleiben, bis man von Gertruden etwas Näheres in Erfahrung gebracht habe, wo ſich dann leicht ein Mittel zu ihrer gänzlichen Beiſeitigung erſinnen laſſen würde. Medardus wäre hiemit wohl zufrieden geweſen, allein ein Grund war vorhanden, der ihn dieſe Kluft vermeiden hieß. Das Auffinden Gertrudens konnte ja es war faſt ſicher vorauszuſehen daß es ſich durch Monden, vielleicht gar noch länger hinausdehnen würde, während einer ſolchen Friſt vermochte er den Ritter nicht zu vertröſten, der auf die Erfindung des Goldmachens jetzt ſchon zu rechnen begonnen hatte.

Der Reſt ſeiner eingebrachten Kriegsbeute war theils durch die glänzenden Feſte, und durch die dabei Statt gefundenen Verſchwendungen, theils aber durch