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Waldfräulein oder Ritter und Adept : romantische Sage der Vorzeit / von Eduard Breier
Entstehung
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213 ter hinaufbegeben, und um die Gunſt, ſich entfernen zu dürfen, bitten müſſe; aber Poſtl war nicht geſon⸗ nen, den Rath zu befolgen, er fürchtete eine aberma⸗ lige Tücke der Hexe, und beſchloß, nicht hinaufzuge⸗ hen. Dieſer Vorſatz war kaum erkräftiget, als ein Leibdiener des Ritters erſchien und den Würflacher zum Gebiether hinauf beſchied. Hanns leiſtete Folge, brummte jedoch auſ dem Wege dahin. Da hat man's, kaum habe ich mir vorgenommen, nicht nach ihrem Willen zu thun, plumps, ſchickt ſie das Unglück von einer andern Seite her; was kann er nur von mir haben wollen? Braucht er vielleicht wieder Einen in das finſtere Loch da hinunter? o mir ahnt ſchon, es wird wieder nichts Gutes zum Vorſchein kommen; es iſt gewiß die Alte mit im Spiel, und die hat mir noch wenig Gutes gebracht!

Er trat in dem Saal ein, die Geſellſchaft der Herren und Ritter war zahlreich, die Damen hatten ſich nach der Sitte jener Zeit bereits entfernt, die frohe Weinlaune war Herrſcherinn im ganzen Kreiſe. Der Weinzürl näherte ſich furchtſam dem Herrn der ihn zu ſich winkte und anſprach: Höre Burſche! Du biſt ja jener Würflacher Schuft, der auf meinem Bo⸗ den Wilddiebereien getrieben?

Aha, dachte Poſtl verzagend, das iſt ſchon die wahre Saite, die klingt verflucht gefährlich! darauf