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Waldfräulein oder Ritter und Adept : romantische Sage der Vorzeit / von Eduard Breier
Entstehung
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antwortete er laut, aber nicht ohne zu ſtottern: Ich habe— damals— es iſt ſchon lange— ein Böck⸗ lein geſchoſſen!

Du biſt auch Derjenige, fuhr der Ritter fort, den ich, weil ich ihn mit jener alten Hexe beiſammen ge⸗ troffen, in den Kerker werfen ließ?

Nur fort, dachte Hanns, es kommt immer beſ⸗ ſer, ich ſehe die Eiſenthüre ſchon wieder offen, und mich innerhalb derſelben wie einen Hund an der Kette hangen;— dann verſetzte er wie früher: Ja— ich habe — aber nur einmal—

Gleichviel! donnerte Linzer, wenn auch nur ein⸗ mal; kennſt Du die Alte?

Da hat man's, jammerte der Würflacher leiſe, das Donnerwetter iſt da!

Läugne nicht, Schuft! ſchrie der Ritter ungedul⸗ dig werdend, und der Weinzürl im faſt weinenden Tone entgegnete: Ich— kenne ſie— s' iſt wahr— aber nur vom Geſichte aus.— Wann ſahſt Du ſie zum letzten Mal? forſchte der Ritter.

Das war eine kitzliche Frage, die Hanns Poſtl nicht beantworten durfte; zum Läugnen war er zu verlegen, die Wahrheit zu geſtehen zu feige, er ergriff einen Ausweg und ſprach: Ach gnädigſter Herr! ſeit jenem Unglücke verfolgt mich die Alte ohne Un⸗ terlaß, das heißt, nicht ſie ſelbſt, ſondern ihr Ge⸗