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Waldfräulein oder Ritter und Adept : romantische Sage der Vorzeit / von Eduard Breier
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diſche Theil war noch hier, der Geiſt aber hatte ſich

bereits zum Himmel erhoben, ſchwelgte im ſüßen An⸗

ſchauen Gottes, flehte um Erl lichen Erdenhülle, deren Schöne allein die Schuld all ihres Elendes trug. Sie lag demüthig vor dem Kreuze, nicht nach Oben ſchaute das wunderliebliche Auge, es war gegen den Boden gekehrt und geſchloſſen. Wer zum Himmel ſich erheben will, muß das Auge ſchließen, denn nur zu leicht wird das Irdiſche vom Irdiſchen angezogen, wer ungeſtört den Himmel ſchauen will, muß blind für die Erde ſein.

Das Gefühl des Einſiedlers während dieſer Au⸗ genblicke war ein unbeſchreiblich qualvolles; ſein Auge ruhte auf der, in dieſer Lage doppelt reizenden Ge⸗ ſtalt, ſeine Bruſt hob ſich krampfhaft, die gefalteten Hände mit den in einander geſchlungenen Fingern ſtemmten ſich ſo an, daß ſie mehr einem Ringer als Bether zukamen. Mein Handeln iſt beſchloſſen, ſprach er bei ſich, ich habe mir meine Fährte vorge⸗ zeichnet, und keine Schrittbreite will ich davon wei⸗ chen; was da auch kommen möge, auf mir laſtet keine Schuld; ich waſche meine Hände, denn wozu ich ge⸗ zwungen, deſſen Folgen kann man mir nicht aufbür⸗

den! Habt ihr keinen Engel gewollt, ſo ſollt ihr einen Teufel haben!

öſung aus der unglück⸗

Der enge Raum der Klauſenzelle umſchloß in