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ſpräch führte, und ſich dann vom Dache entfernte, er⸗ hob ſich unten, in dem Augenblicke als ſich die Dame ihm zuwendete, der Ritter vom Boden und ſprach: Seid Ihr ſchon zu Euch ſelbſt gekommen, Gertrude? Fürwahr! s'iſt ſchade um das edle Naß, deſſen Spu⸗ ren man noch auf Euren Wänglein ſieht; ſpart es, Ihr werdet's vielleicht in Hinkunft beſſer benöthigen, und Thränen ſollen dieß mit dem Golde gemein ha⸗ ben, daß man ihren Werth erſt kennen lernt, wenn man keine mehr hat; ſo hab' ich reden hören; denn ich vergoß noch keine, und hoffe auch, daß ich es nie im Leben thun werde.
Dieſe harten Worte entlockten der Dame einen tiefen Seufzer; ſie entgegnete nicht ohne einen leiſen Vorwurf in ihrem Tone: Ihr gebt mir ſchlechten Troſt, mein Herr und Gemahl! ſolche Reden ſind nicht geeignet eines Weibes Herz zu gewinnen, und ihr Gemüth, wenn es niedergedrückt, aufzurichten.
Ich bin dieſen Empfindeleien feind, gegenredete der Ritter, Ihr wißt, Gertrude, ich mag die Flen⸗ nerei nicht, was um mich iſt, muß fröhlich, muß munter ſein; muß Freude und Scherz lieben, Sang und Tanz; ſo hab' ich's bisher gehalten, ſo ſoll es auch ferner bleiben, und ein eigenſinnig Weib ſoll we⸗ der in meinem Haushalt, noch überhaupt auf der
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