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Die Hußiten in Luditz : Roman / von Eduard Breier
Entstehung
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ihren Wohnungen zu, um wenigſtens ihre Baarſchaf⸗ ten zu retten.

Als Hinek die Herbeieilende erkannt hatte, waren ſeine Zornadern angeſchwollen, und wie ſinnlos don nerte er ihr den NamenRenate! entgegen. Die vermeintliche Witwe hatte den Rufer erblickt und er⸗ kannt. Ein Schreckensſchrei entfuhr ihren Lippen. Ein blutgieriges Rachegeſpenſt, trat ihr das Geſchick ent⸗ gegen, ſie ſah ihr Ende nahen; unausweichlich war der Abgrund, in welchem ſie untergehen mußte, und doch wollte ſie ihm entgehen. Sie floh zurück. Wie das böſe Gewiſſen war Hinek hinter ihr die Angſt be⸗ ſchwingte wohl ihre Schritte, allein der Verfolger herte ſich ihr immer mehr und mehr, ſeine Flüche hall⸗ ten ihr ſtets kräftiger nach jetzt hörte ſie auch ſchon ſein Keuchen und Stöhnen, in wenigen Augenblicken mußte er ſie erreicht haben; eine offene Thüre bot ihr eine Scheinrettung, ſie ſchlüpfte hinein. Es war ein kleines Häuschen, bereits ausgeplündert und leer, die Stube ſtand offen. Renate ſtürzte hinein und warf die Thüre ins Schloß; in dieſem Augenblicke langte auch ſchon ihr Verfolger vor derſelben an. Renate hörte ihn und wollte durchs Fenſter entſpringen, ein Gegitter verwehrte ihr die Flucht; ein Stoß mit dem Fuße reichte hin, die Thüre zu ſrhen⸗ ſie flog auf,