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finſtern Schlunde der Erde verſchwunden ſein würden; allein immer Mehrere kamen herbeigeeilt und drängten ſich durch den ſchmalen Eingang.— Es war eine Ver⸗ wirrung ſonder Gleichen, Jeder wollte der Erſte ſein; die Furcht vor den Kelchnern hatte ſich mit ſolcher Ge⸗ walt aller Herzen bemeiſtert, daß die Herrſchaft des Verſtandes und der Ueberlegung verloren ging. Es war eine Ueberfüllung des enges Ganges zu beſorgen, und eine einzige fallende Perſon, würde die ganze Kette der Fliehenden verrathen haben. Ueberdieß waren die Kelchner in der Stadt auf die fliehenden Feinde auf⸗ merkſam geworden, und da ſie Alle ein und demſel⸗ ben Ziele, nämlich den Garten des Bürgermeiſters zueilen ſahen, ſo folgten ſie ihnen nach.
„Heiliger Gott!“ ſchrie der Bürgermeiſter, als er von draußen herein die Feinde ſtürmen ſah,„kommt ſchnell, laßt uns eilen!“—
„Vater! Vater!“ erſcholl in dieſem Augenblicke eine bekannte Stimme,„Vergebung!“
Es war Wenzel, der ſo eben, der Spur der Flüchtigen folgend, hier angekommen war, und die Stimme des Vaters vernommen hatte.
„Verräther!“ donnerte der alte Amtsherr,„Fluch Dir und Deinem ehrloſen Treiben!“ Mit Gewalt er⸗ griff er Georgs und Mila's Hand, zog ſie hin⸗


