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welchem auch er Schuld trug, ein Heer von Gefüh⸗ len erwacht,— die giftigen Nattern gleich— ſeinem Herzen tauſend und abermals tauſend Wunden ver⸗ ſetzten; er ſah es ein: ihm, dem Schuldbeladenen, blieb nichts übrig als zu ſterben; allein dieLiebe zu dem tiefgekränkten Vater und Bruder war erwacht; wie eine duftige Blume, die ſich unter Reſſeln emporhebt, ſo ſtand dieſe allein da, unter der Schaar der unzäh⸗ ligen Leidenſchaften— Schmerzen und Qualen— ja— den Vater wollte er noch einmal ſehen und dann gerne ſterben. Hinek hatte ihn zu dem Zwecke auf⸗ bewahrt, damit er ihn ſchnell in Renatens Woh⸗ nung leiten möge; allein Wenzels Zweck war ein anderer. Er flog mit dem Rachedürſtenden auf den Ringz das Thor von dem Hauſe, wo Renate ihre Wohnung hatte, war offen, als er Hinek darauf aufmerkſam machte, ſtürmte dieſer hinein; Wenzel aber eilte in das Haus ſeines Vaters.—
Hier war Alles leer, öde und ausgeſtorben. Ein Gedanke blitzte in ſeinem Innern auf, er ſtürmte fort.
Zahlreiche Scharen von Bürgern und Frauen waren indeſſen in den Garten des Bürgermeiſters geeilt, um durch den unterirdiſchen Gang Rettung zu ſuchen; — der edle Amtsherr, Georg und Mila ſtanden indeſſen am Eingange, bis der größte Theil in dem


