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es, ich habe den Jungen lieb gehabt, als wär' er
er wer meine Worte
mein Einziger geweſen; ab ge leiſten will,
nicht hören, meinem Rathe nicht Fol — der Sohn, der Schande über mein greiſes Haupt heraufbeſchwört, den will ich auch aus meinem Her⸗ zen reißen, er iſt für mich geſtorben! Bemüht Euch nicht,“ fuhr er etwas unwirſch fort, als ihm die Alte gegenreden wollte,„Euer gutes Herz würde hier ſchlechte Früchte ernten, erwähnt des Verſtoſſenen nicht mehr, wenn Ihr mich nicht kränken wollt.“
Er winkte beurlaubend mit der Hand, und Mar⸗ za entfernte ſich weinend aus der Stube, während Herr Prokopius ſich in dem mächtigen Armſeſſel niederließ, der ſein Haar weiß, und ſeine Furchen im Antlitze breiter und tiefer werden, geſehen hatte.
Die Haushälterin aber ſchlich in ihr Kämmerlein, und ließ den Thränen freien Lauf. Hier durfte ſie we⸗ nigſtens um den guten Georg klagen, die Wände waren Zeugen ihres Kummers und hörten ihren lauten Schmerz; ſie liebte den Jüngling wie ihren eigenen Sohn, während ſie gegen den ältern Bruder von je⸗
her eine Abneigung fühlte, die ſich in der letzten Zeit,
wo möglich, noch vergrößerte, weil ſie in ihm und
dem tückiſchen Stadtſchreiber, die Späher und Ver⸗ läumder ihres Lieblings vermuthete.
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