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Die Hußiten in Luditz : Roman / von Eduard Breier
Entstehung
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ſehen, und der trübe Sinn, welcher ſeit der Ent⸗ fernung des jüngern Sohnes, in demſelben herrſchte, war nicht geeignet, den düſtern Eindruck zu verſcheu⸗ chen, wenn man in's Innere des Hauſes trat.

Vor dieſem Hauſe waren die beiden Männer angelangt. Der Bürgermeiſter entließ den Vertrau⸗ ten, und trat tiefſinnig in den dunkeln Gang.

Tiefe Stille umfing ihn, als er in die ſonntäg⸗ lich geputzte Stube trat, eine angenehme Wärme mit Wohlgerüchen geſchwängert, durchwehte den Raum; es war ein recht wohnliches Plätzchen; allein dem Vater fehlte zu viel, als daß er in demſelben der Ruhe hätte pflegen können.

Herr Prokopius durchmaß mit langen Schritten die Stube, er wollte des Gram's in ſei⸗ nem Innern Meiſter werden, und vermochte es nicht. Jetzt trippelte eine freundliche Matrone herein; ge⸗ ſchäftig hatte ſie bald hier etwas zu ordnen, bald dort im Schranke das Weißzeug zu ſchlichten. Ihr ſteifer, faltenreicher Rock rauſchte beiz jeder ihrer Be⸗ wegungen, und verurſachte mit den Schritten des Bürgermeiſters die einzige Ruheſtörung im Gemache.

Die Alte, es war Marza, die Haushälte⸗ rin des Herrn Prokopius hatte ihre Geſchäft⸗ lein ſchon längſt beendigt, und ſäumte doch noch im⸗