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Die Hußiten in Luditz : Roman / von Eduard Breier
Entstehung
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ſchleichende Schreiber,wenn Ihr, verehrter Herr Bürgermeiſter, dem jungen Herrn das väterliche Haus nicht verwieſen hättet.

Alle Teufel! unterbrach ihn der Erzürnte, ſoll ich mir die Betteldirne ins Haus führen laſſen, und ſie als Schwiegertochter etwa gar noch willkom⸗ men heißen? Gibt's denn der Rathstöchter nicht in Ueberfluß, in die der Tolle ſich hätte vergaffen können?

Gnädiger Herr! ſprach der Schreiber demü⸗ thig,die alten Heiden haben die Liebe blind dar⸗ geſtellt.

Bei einem chriſtlich erzogenen Menſchen, ei⸗ ferte Herr Prokopius wild, und focht mit dem

Rohre in der Luft,ſoll ſie aber Augen haben,

ſcharfe Augen, und da ſie leider keine hat, ſo werde ich ihr zwei öffnen, daß ſie die Hölle ſammt allen Teufeln ſehen ſoll!

Beſänftigt Euch, gnädiger Herr! bat Liſchka mit ſchlecht verhehlter Freude,vergeben iſt göttlich! Er iſt doch Euer leiblich' Kind

Geweſen, ja geweſen! unterbrach ihn der Amtsherr bitter,beim Himmel! jetzt iſt er es nicht mehr! ich habe nur noch einen Sohn und den mö⸗ ge mir Gott erhalten.