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trauten Heerde auf die leichteſte Weiſe losgeworden war, befand ſich bei einem Freudenmale geladen; Frau Hedwig war allein.
Es war eine jener ſtürmiſchen Nächte, welche ſich gewöhnlich zu Ende des Lenzmondes ſo gern einſtellen, und mit denen der Winter auch meiſtens Abſchied von uns nimmt.
Undurchdringliche Finſterniß umhüllte die Stadt, von dem Schneeberge herab ſtrich ein kalter Wind, und durchfegte die Straßen, welche bereits menſchenleer da lagen.
In dem warmen, durch eine Lampe erleuchteten Kloſet befand ſich die Dame recht heimlich, ſie lag auf der Polſterbank ausgeſtreckt, und dachte mit Wonne an die Freuden des erſt jüngſt vergangenen Karnevals zurück, an die Wonne, welche ihr das Leben bot, und die ſie mit Luſt und Liebe ſchlürfte.
Ach, die zehnte Stunde— flüſterte ſie vor ſich hin— ſcheint heute nicht herannahen zu wollen; mein Eheherr wird doch nicht früher als ſonſt zurückkehren? es bleiben alſo noch immer vier Stündchen übrig, um — horch— ich höre Tritte— das nenn' ich pünkt⸗


