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es wäre mein Eigenthum. O Joſe! wie wehe thut mir dieſer Verdacht, wie tief fühle ich die mir an⸗ gethane Kränkung— aber ich muß es tragen; der Tag meines Triumphes wird erſt kommen, dann aber werde ich feurige Kohlen über ihre Häupter ſammeln! Genug, mein Freund, dringe nicht weiter in mich, denn Du biſt nun überzeugt, daß ich ſchwei⸗ gen muß. Gehe zu Mirjam, ſage ihr, was ich geſprochen; ſie möge an den oben, an Schadai, den Allmächtigen und an ſeine Hülfe nicht ver⸗ geſſen! Er führt unſer Recht, rein wie Sonnenlicht, unſere Unſchuld, wie den heitern Tag; vergebens droht der Frevler dem Gerechten und knirſcht die Zähne über ihn; vergebens lauert er auf den From⸗ men, begierig ihn zu würgen; doch deſſen Pfad be⸗ wacht der Herr, und wenn der Mann auch wankt, Gott erhält ihn an der Hand. D'rum bleiben wir ſtets dem Laſter gram, der Tugend hold; der Ewige liebt das Recht, und wird unſere Tage ſegnen, er ver⸗ läßt ſeine Freunde nicht! Amen.
Jo ſe warf ſich dem Frommen in die Arme.
Rabbi Eliah drückte dem Jünglinge einen Kuß auf die Stirne und ſchob ihn ſanft gegen die Thüre zu. Joſe eilte von dannen.


