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Namen„ Chriſtin“ beilegen, weil Du ein Auswurf Deiner Glaubensgenoſſen biſt, und Du ihn alſo ſchändeſt; Du haſt es gewagt, mir, den Rabbi Eliah, zu drohen; ich will dieſe Thorheit Deinem Unverſtande zurechnen; aber, wenn durch Deine heim⸗ lichen Ränke, denn nur dieſe fürcht' ich, nur Eines Juden Leben gefährdet wird, ſo ſtehſt Du——— ——— Du weißt, was ich ſagen will, mehr be⸗ darf es nicht!—
Er verließ mit langſamen Schritten den Pavillon.
Als er bei der Thüre ſeines Hauſes angelangt war, ſtürzte ihm Joſe entgegen.
Die Wangen des Jünglings waren hoch geröthet, ſein Odem ſchwer und kurz; er faßte die Hand des Rabbi und drückte ſie an ſeine Lippen; Eliah fühlte eine heiße Thräne auf derſelben.
Du weinſt, Joſe? fragte er befremdet— woher kommſt Du, was ſoll Deine Eile, Deine Beſtürzung, Du biſt erſchöpft?
Ach, Rabbi! laß' mich zu Athem gelangen— ich komme ſo eben— aus dem Hauſe Naphtali's — ich habe mit Jedida geſprochen— Du warſt geſtern mit Eßman dort— Dein Beſuch hat viel Kummer in die Familie gebracht! Mirjam


