Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
Entstehung
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173 Hand zum Bunde biethet, ſie ſchließen die glücklichſte Zeit des Menſchen ein, von da an kann man nur noch glücklich ſein, die Seligkeit hat aufgehört. Ich habe dieſe nur durch wenige Tage empfunden, um den Reſt hat mich die böſe Meinung unſerer Brüder gebracht; Ihr, theurer Chacham! habt mich aus mei⸗ nem ſchönſten Traum geriſſen! Doch der Wille Gottes muß in Erfüllung gehen; kommt, begleitet mich zu Naphtali Eiſak!

Welche Aufnahme wird dem frommen Werber wohl in dem Hauſe ſeines Gegners zu Theil wer⸗ den?

Wir wollen die Stimmung in demſelben zu erforſchen trachten.

Naphtali hatte ſich vorgenommen, mit ſeiner Schweſter über dieſe Angelegenheit zu ſprechen; er befand ſich mit ihr allein im Gemache.

Mirjam war unruhig, etwas blaß, die Augen roth, Schwermuth lagerte auf ihrem Antlitze; dieß nahm Naphtali zum Vorwande, mit ihr das Ge⸗ ſpräch anzuknüpfen.

Ich hätte mit Dir gern ein Viertelſtündchen über einige wichtige Dinge geſprochen, aber ich glaube es unterlaſſen zu müſſen.

Warum glaubſt Du dieß?