Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
Entstehung
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fällt Euch, und ich habe bei ihr eben an jenem Pu⸗ rimabende das Nämliche bemerkt.

Eliah ſenkte das Auge und ſchwieg. Eine Pur⸗ purröthe verklärte das männlich ſchöne Antlitz.

Tiefes Schweigen herrſchte durch einige Minuten.

Eßman fuhr fort:

Ihr habt auf Eure einſtigen Pläne ſchon längſt verzichtet, Rabbi! Ihr habt beſchloſſen, für immer hier zu bleiben; thut daher das, was unumgänglich nothwen⸗ dig iſt; feſſelt die Herzen durch Bande des Blutes an Euch. Ich will davon ſchweigen, daß das Geſetz die Ehe befiehlt, aber Ihr werdet wiſſen, daß eine Frau für einen Rabbi unumgänglich nothwendig iſt, daß ſein Haus nur durch die Sorgfalt einer frommen Frau den Geſetzen gemäß verwaltet werden kann.

Von der Wahrheit alles Deſſen bin ich vollkommen überzeugt; aber glaubt Ihr, daß ich dadurch meine Gegner von ihrem grundloſen Verdachte überzeugen werde?

Jedesfalls! Ihr beweiſet ihnen, daß Ihr ferne von dem zugemutheten Einverſtändniſſe ſeid; dadurch, daß Ihr Euer Hausweſen vergrößert, Eure Diener⸗ ſchaft vermehrt, ſtellt Ihr eben ſo viele Zeugen Eurer Unſchuld auf; und dann, Eure Frau, wird ſie nicht die gültigſte Vertreterin Eures Anſehens ſein?

Der Rabbi ſann abermals nach; ſein Haupt