169 Das wäre das Eine. Kömmt noch Etwas? Und zwar die Hauptſache! Der Vorfall am Pu⸗
rimabende gibt ihnen Anlaß: Eure Tugend, Euren
reinen Lebenswandel in den Koth zu zerren.
Eliah ſprang auf:
Sie ſollen es wagen, die Elenden! mein Gewiſ⸗ ſen wird ihnen die Stirne bieten, das Gewicht mei⸗ nes Wortes ſoll ſie zermalmen!
Mit dem Abnehmen des Anſehens, fällt auch die Schwere des Wortes; dieſer Weg wäre daher meines Erachtens der letzte. Eure Freunde ſind von Eurer Frömmigkeit überzeugt, ihnen gegenüber bedürft Ihr keines Wortes, ſie vertrauen Euch unbedingt; aber ganz anders iſt es mit Euren Feinden: dieſe müßt Ihr erſt überzeugen, um ſie in die Schranken der Ehr⸗ furcht zurück zu ſcheuchen.
Ihr habt Recht! Was meint Ihr, daß daher geſchehen müſſe?
Wir begeben uns jetzt zu Naphtali Eiſak.
Was thun wir dort?
Ihr werbt um ſeine Schweſter!
Wie kommt Ihr auf dieſe Zumuthung, Chacham?
Offen und frei, verehrter Rabbi! Mirjam ge⸗
Die Sendung des Rabbi J.


