Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

n 5*- x S= 3

168

Ich? fragte der Andere wirklich verwundert; was hat ſich zugetragen?

Bisher noch nichts, aber es dürfte bald zum Ausbruche kommen; ſchon beginnt ſich der Staub zu heben, und bald wird er vom Sturm aufgewirbelt, die Luft verdunkeln.

Ich verſtehe Euch wahrlich nicht, verehrter Freund! erklärt Euch deutlicher.

Eure einſtigen Widerſacher beginnen ſich zu regen; ſie haben Anlaß gefunden, übel von Euch zu reden, und Euern Wandel zu verdächtigen.

Ich bin begierig, zu vernehmen, was die Tücki⸗ ſchen erſonnen haben?

Erſonnen haben ſie nichts, aber mißdeutet, ver⸗ unſtaltet, falſche Schlüße gezogen. Das Verhältniß mit Eurem Knechte gibt Anlaß zu böſen Nachreden

Soll ich ihn vielleicht dem allgemeinen Spott und Gelächter Preis geben? was wollen ſie mit ihm?

Sie behaupten, es müſſe hier irgend ein Geheim⸗ niß obwalten; Ihr wißt, der Menſch bemüht ſich oft an ſeinem Nebenmenſchen Böſes zu ſuchen, wäh⸗ rend er das Gute, welches offen da liegt, nicht be merken will.

Ihr habt Recht, verehrter Chacham! ich will ſie zum Schweigen bringen.