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welches ſelbſt wir— die wir Alles durch die Macht des Geiſtes zu beherrſchen glauben, ſo hoch über uns emporſtehen ſahen, und dem ſelbſt wir ſeine Hoheit nicht ſtreitig machen konnten!—
Dort der Fürſt— Macht und Gewalt wiegten ſich in ſeiner Hand, Völker zitterten vor ſeinem zürnen⸗ den Blick, ein gnädiges Lächeln um ſeine Lippen machte Länder aufjauchzen,— und ein Wink von ihm war hinreichend, die Kriegsfurie durch die halbe Welt raſen zu laſſen; in der vollen Kraft des Man⸗ nes liegt er nun auf dem Sterbelager, all' ſeine Ho⸗ heit, alb ſeine Gewalt, all' ſeine Macht ſind nicht im Stande, ihn vor dem leiſen Hauche zu ſchützen, der vielleicht nicht einmal ein Lampenlicht auslöſchen würde, der aber ſein Leben wegbläst.
Hier der Weiſe, der Gelehrte, deſſen Geiſt die tiefſten Geheimniſſe der Natur durchdrungen, welcher die Bahn der Geſtirne erforſcht, Welten entdeckt, der Blitzen den Weg vorgezeichnet, unumſtößliche Natur⸗ geſetze aufgefunden, der Glaubenslehren geſtiftet, oder das Wort des Sterblichen durch einen Druck vertauſendfältiget; blicken wir hin zu dieſen Men⸗ ſchen, was werden wir empfinden, wenn wir auch ſie dem allgemeinen Looſe verfallen ſehen? Sie lö⸗


