Teil eines Werkes 
3. Bd. (1848)
Entstehung
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255 glückliches Kind, an dieſem Zeichen erkenne ich Dich ganz!

Siegfried erwachte in ihrer Umarmung!

Nachdem die Freude des erſten Wiederſehens vor⸗ über war, begannen die Erklärungen; wir werden ſelbe in wenigen Worten wiedergeben. Nach dem Tode der Eltern, verließ Eleonore an der Seite ihres Gatten, Freiherrn von Irch, Siegfried's Va⸗ ter, die Stadt Wien, und kehrte erſt nach Jahren, indem ſie, nach dem Tode ihres Gatten, dem Edlen von Naßenfuß die Hand gereicht hatte, als deſſen Gattin wieder; es war daher natürlich, daß ſie von Duna nicht gefunden werden konnte. Kunz von der Ro ſen, durch Kajetan von Allem in Kennt⸗ niß geſetzt, auch mit Eleonorens wahrem und frühe⸗ rem Namen bekannt, mußte daher auch gleich wiſſen, daß Duna Eleo norens Schweſter ſei.

So hätte uns das feindſelige Geſchick endlich wieder vereint! rief Eleonore, Ich, mein Sohn, muß mir ſelbſt die Freuden dieſes Augenblickes verbittern, indem ich nur mir die Schuld beimeſſen kann, den größten Theil Deiner Leiden ſelbſt verſchul⸗ det zu haben. Es war unmütterlich von mir, Dich in früheſter Jugend fremden Händen anzuvertrauen; allein Deine körperliche Schwäche und mit Schaam,