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Kunz von der Roſen aus dem Gemache und winkte den Gegnern, einzutreten. Der Kaiſer, ganz einfach, im dunklen Hauskleide, ſaß an einem kleinen Serpenttiſch⸗ chen, in der Mitte zweier ſtattlicher Herren; dieſe waren Johann von Auersberg, der kraineriſche Landes⸗ hauptmann und der Graf Katzianer von Katzen⸗ ſtein. Der Kaiſer nahm das Wort: Vor Allem zu Euch, junger Mann!— dieß galt Friedrich von Katzenſtein— Ihr ſeid der Sohn eines heldenmü⸗ thigen Vaters; erhebt Euch und nehmt den Unfall als Strafe für Euer unedel Benehmen hin; wer einen Wehrloſen verlockt, um ihn am Leben zu überfallen, verdient eine große Strafe; allein Wir ſehen Euch als ein verführtes, boshaftes Kind an, und verweiſen Euch aus unſerer Stadt, nach Eurem Vaterlande, in der An⸗ hoffnung, daß Ihr von nun an, Euch eines beſſeren Wan⸗ dels befleißen, und dieſe Demüthigung Euch zu Gemü⸗ the ziehen werdet. Er winkte, und Friedrich verließ beſchämt das Gemach. Der Kaiſer wandte ſich jetzt zu Na ſ⸗ ſenfuß mit zürnender Stimme: Habt Ihr ein menſch⸗ lich Herz in Eurem Buſen? Das ganze Lebensglück eines unſchuldigen Jünglings ſo zertreten zu wollen, fürwahr! man ſollte glauben, Ihr wäret jedes beſſeren Gefühles bar, und könntet nur für Gold und Gut em⸗ pfinden. Ihr habt den Armen verläumdet, habt ihn


