Teil eines Werkes 
3. Bd. (1848)
Entstehung
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von Naßenfuß, ſein Stiefvater und Friedrich von Katzenſtein. Siegfried erbleichte, hielt ſich an Kajetan und lispelte ihm Etwas zu, worauf dieſer laut ausrief: O, du heiliger Barnabas! jetzt geht mir ein Licht auf! gebt Acht, Junker Siegfried! wir kommen vor den Kaiſer, und die Geſchichte wird ſich auf Einmal zu Eurem Beſten kehren; das Gute, der Gerechte muß ſiegen, ob früher oder ſpäter, gleich⸗ viel, einmal geſchieht's doch; und Ihr, Herr von Naßenfuß! jetzt wiſſen wir Eueren Namen, hät⸗ ten wir ihn früher gewußt, ſo wär dieß Alles nicht gekommen; Ihr ſollt ſchlechten Lohn für Euer un⸗ menſchlich Handeln haben, denn wißt es nur: kaiſer⸗ liche Majeſtät weiß Alles, ſie hat es durch mich er⸗ fahren. Ihr mögt Euch indeſſen an finſtere Stuben und vergitterte Fenſter gewöhnen; für den letzten Mordanſchlag werde ich beſonders Genugthuung ver⸗ langen, denn der hat auch mich getroffen, und es hätte, wäre ich nicht ſo gut auf den Hinterhalt be⸗ dacht geweſen, leicht kommen können, das Ihr der ganzen Reihe der Zwickler plötzlich ein Ende ge⸗ macht, was aber der Himmel verhüthet hat!

Naßenfuß war bei Siegfried's Anblick bleich geworden, und Zorn und Wuth kämpften in ſeinen Zügen; der junge Katzenſtein ſtand beſchämt da, und hatte das Haupt zu Boden geſenkt. Jetzt trat