Teil eines Werkes 
3. Bd. (1848)
Entstehung
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20 An einem Sonntage Nachmittags befanden ſich

Beide in der größeren Stube der Hütte. Draußen war es bereits kalt und unfreundlich geworden; Stürme verkündeten das Herannahen oder vielmehr i

das Daſein des Winters, ein ſcharfer Wind ſtrich durch

das Gebirge, ſchüttelte den letzten Laubreſt vollends 1 von den Bäumen, und jagte den dürren Abfall hinab 2 gegen die Save, deren Rauſchen monoton auf die 2 Anhöhen hinaufdrang. Auf der Feuerſtelle in der Stube n

flackerte eine helle Flamme, wärmte den Raum und ſ machte ihn wohnlich. Siegfried war beſonders miß⸗ ſe muthig und wortkarg; Duna hatte es ſchon verſucht, ihn mehrmals durch ein Geſpräch von ſeinen Gedanken ſo abzulenken und zu zerſtreuen, ſie forderte ihn auf ihr o! 1 ſeine Abentheuer auf dem Bierbaumer⸗Taber, von de⸗

nen er doch ſonſt ſo gern ſprach, zu erzählen; allein w er war nicht zu bewegen, ihre Wünſche zu erfüllen. Es zu waren ſtärker als je, die Gedanken an ſeine Regina he erwacht, an die Geliebte ſeines Herzens, die er ſeit zu jenem Abende, wo er der Erfüllung ſeiner Wünſche de und Hoffnungen ſchon ſo nahe zu ſein glaubte, nicht A ¹ wieder geſehen hatte. Duna mochtée wohl den In⸗ D halt ſeiner Gedanken ahnen, und glaubte ihm am Be⸗ ſo

ſten dienen zu können, wenn ſie von dem Gegenſtande üb

derſelben zu ſprechen begann. de