Teil eines Werkes 
3. Bd. (1848)
Entstehung
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grund, welches neugierig durch die getheilten Zweige

lugt, und es wäre ein ſchöner, nicht undankbarer Vorwurf für den Pinſel eines bildenden Künſtlers.

Jetzt ſchlägt der ſchwarze Hund an, der Affe ſpringt fort, der Papagei erwacht, die beiden Männer erheben ſich und blicken forſchend umher. Es muß ein lebend Weſen in der Nähe ſein, begann Einer von ihnen.

Ich bemerke nichts, verſetzte der Andere, ſiehſt Du was, Petruchio?

Der, welchen wir Petruchio nennen hörten, durchflog mit ſeinem Blick die Runde und ſprach: Es iſt nichts Beſonderes; eine Eidechſe oder ſonſt ein Thier, durch deſſen Raſcheln Apor aufmerkſam wurde; wir müſſen lange geſchlafen haben, Paolo?

Der Tag ſcheint hübſch weit vorgerückt; treten wir unſern Weg an.

Wohin gedenkſt du?

Mir gleich, nur in keine Stadt, denn beim Land⸗

volk blüht unſer Waizen; es iſt neugierig, ſorglos

und abergläubiſch; drei Eigenſchaften, die für uns un⸗ bezahlbar ſind.

Unſer Gewerbe wirft aber trotzdem ſchmale Biſ⸗ ſen ab! rief Petruchio, und verſtänden wir es nicht, ſo manches Plänchen auszuführen, welches Gold in unſere Säckel bringt, es wäre zum Verhungern!