Teil eines Werkes 
3. Bd. (1848)
Entstehung
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wache; neben ihm kauert ein kleiner Spitz, er hat den Kopf zwiſchen den Beinen und ſchläft; er ſcheint zu wiſſen, daß bei der Wachſamkeit des großen Geſähr⸗ ten die ſeine überflüſſig ſei. Ohnweit von dieſen Beiden ſteht ein Kaſten mit zwei Tragbändern, ein enges Drahtgitter bildet die eine breite Vorderwand, durch dasſelbe bemerkt man, daß der innere Lichten⸗ raum in ſeiner Höhenmitte getheilt iſt; in dem oberen Fache befindet ſich ein kleines, vierbeiniges Thierlein, in dem unteren hat eine grüne Natter ihre Behau⸗ ſung; ſie ruht eben zuſammengerollt auf dem Boden des Behältniſſes, ſtreckt den kleinen Kopf gegen das enge Gitterwerk, durch welches aber nur die zwei⸗ ſpaltige Zunge hindurch kann, die gierig an dem Drahte leckt. Oben auf dem Kaſten ſteht ein Vogel⸗ haus, in welchem ein bunt gefiederter Papagei gefan⸗ gen ſitzt; auch er ruht auf einer bequemen Sproſſe, und hat die Augen geſchloſſen. An einem Ringe des erwähnten Kaſtens, an einem langen Kettchen, hängt ein Affe; in dieſem Augenblick ſitzt er ganz ſicher auf dem Rücken des ſchwarzen Hundes, und ſpielt mit einem Zweig, den er wahrſcheinlich im Sprunge von einem tief hangenden Aſt erhaſcht hatte. Das ganze Bild gewährt ein ſtilles, friedliches Anſchauen und ein behagliches Gefühl nach demſelben; es fehlt ihm nichts, als ein hübſches Mädchenantlitz im Hinter⸗