248
wäre dießmal gewiß nicht unterlegen, hätte es ſein un⸗ ſeliges Verhängniß nicht anders gewollt. Eine hohe Ge⸗ ſtalt trat aus dem Kreiſe der Edlen, näherte ſich ehr⸗ furchtsvoll dem Sitze des Kaiſers, und begann mit leiſer Stimme zu ſprechen. Dieß währte einige Minu⸗ ten; eine verhängnißvolle Stille herrſchte auf dem Markte während dieſer Friſt, Siegfried zitterte, ſein Feind triumphirte; denn jener Sprecher war der Graf von Katzenſtein.
Unter der drängenden Menge auf dem Markte ſtand auch Duna, ſie hatte mit ganzer Theilnahme die Scene bis zu dieſem Augenblicke mit angeſehen; als ſie des Katzianer's Hinzukommen gewahrte, gab ſie Siegfried's Sache verloren und ſann raſch darauf, ihn mindeſtens der augenblicklichen Gefahr zu entziehen. Sie blickte um ſich und gewahrte unweit von ihrem Standpunkte einen finſtern Mann— ein Gedanke blitz⸗ te in ihrem Innern auf— ſie drängte ſich auf dieſen zu, und flüſterte ihm zu: Ihr kennt mich, Meiſter?
Nur zu gut, Alte! erwiederte der Finſtere.
Duna zog ihn feſter an ſich, und hauchte ihm wieder einige Worte ins Ohr— eine kurze Frage von ſeiner Seite erfolgte— dieſe wurde von Dun a wieder beantwortet, hierauf drängte ſich der Mann raſch gegen die Treppe, Alles wich ihm ſcheu aus.
„N——
7—
—
au lau ſeir


