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Kreuz, die bärtigen Krieger, dann die beiden Herren — kurz, Alles vereinte ſich zu einem Eindrucke, der ihn bis in die Seele ſchaudern machte. Der Freigraf ſah ihn mit einem lauernden Blicke an und liſpelte: Ihr habt den Tod verdient!—
Der Andere, zu wenig Menſchenkenner, glaubte in dieſem heuchleriſchen Weſen Sanftmuͤth zu er⸗ kennen und ſchluchzte: Ja, wenn ein armer Wan⸗ derer, der ſich in dunkler Nacht verirrt, und dann am Tage den verlornen Pfad wieder ſucht, wenn ein ſolcher bei Euch den Tod verdient, ſo darf ich freilich nicht am Leben bleiben.
Die Art und Weiſe, wie dieſe Ausſage geſchah, beſtättigte ihre Aechtheit. Der Freigraf faltete, wie zu einer Andacht die Hände, und verſetzte: Ja, wenn man Alles glauben dürfte, was Beſchuldigte zu ihrer Rechtfertigung vorbringen— nicht wahr, mein lieber Donari? dann wäre wohl noch kein Einziger dieſen Weg gewandert!— Er deutete bei dieſem Worte auf die finſtere Schlucht hin.
Dem Gefangenen lief es eiskalt über den Rücken!
Ihr müßt mir ſchon vergeben, Herr! begann er zu dem mit der rothen Binde gewendet: Ich weiß Euch nicht gehörig zu tituliren, aber wenn mirs recht iſt, hat Euch der Andere da, mit„Herr Graf“ angeredet,
drum folg' ich dem Beiſpiel; Ihr werdet mir alſo


