——
—. ———
—
——
und Hundegebell vernahm. Er wandte nur einen Athemlang den Blick zurück, fünf große Rüden ſchnaubten hinter ihm her, und das donnernde Huſſa!
Huſſa!“ des Hundehüthers verkündete die fürchter⸗
liche Hatz.
Der Gedanke war kaum gedacht, als er die Schnelle ſeines Laufes verdvppelnd, wie ein gehetztes Wild dahin ſtürzte; fort ging es über Weg und Steg, über Graben und Stein, die Beſtien vermochten ihn ſchwer zu ereilen, jetzt hatte die leichtfüſſigſte ihn erreicht, er ſchleuderte ſie mit Rieſenkraft von ſich, daß ſie weit von ihm in den Schnee fiel, dieß machte die Anderen ſtutzig; er gewann wieder einen Vor⸗ ſprung und ſetzte ſeinen Lauf fort— einige Augenblicke der Flucht wurden nur von Keuchen, Bellen, Schnau⸗ ben und Peitſchenknall begleitet; jetzt begann Sieg⸗ frieds Odem zu ſchwinden, zwei der Rüden hingen ſich an ihn, ſchlugen ihre Zähne in ſein Fleiſch, das Blut troff auf die Erde, er raffte die letzten Reſte ſeiner Kraft zuſammen, und mit übermenſchlicher Anſtrengung, daß Adern und Sehnen ſich ſtraff ſpann⸗
ten, ſchleuderte er die ſchnaubende Meute von ſich
und keuchte fort— noch einige Schritte, und ein Graben hemmte ſeinen Lauf; ohne deſſen Breite zu erwägen, ohne in die Tiefe zu ſchauen, nur von dem Gedanken beſeelt, ſich von dieſer fürchterlichen Schmach
—


