Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
Entstehung
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ſung danke, es konnte dieſer Schlag alſo nur von Ma⸗

rien kommen.

Furcht vor Entdeckung⸗ war wohl, ſeiner Meinung nach, daß erſte Motiv, welches ſie dazu bewogen haben konnte, allein nach längerem Denken glaubte er noch ei⸗ nen andern Grund aufgefunden zu haben: wie leicht konnte Maria ſeine Neigung zu Hemma bemerkt haben, denn er hatte ſie ja in tauſend Kleinigkeiten, wel⸗ che freilich von dem unerfahrnen Mädchen unerkannt blie⸗ ben, an den Tag gelegt, es konnte daher Eiferſucht von Marien ſein, in deren Intereſſe es lag, ihn aus Hem⸗ m a's Nähe zu entfernen; dieſe Gründe beſtärkten ihn, oder beſſer: ſie machten ſeine Vermuthung, daß Maria und Siegfried eine und dieſelbe Perſon ſeien, zur Gewißheit, und hienach beſchloß er zu handeln.

Der Boden, auf dem die unglückliche Maria wan⸗ delte, war ein ſchlüpfriger, ein verborgener Vulkan, der bald losbrechen ſollte. Sie wußte dies nur zu gut, allein ſie wollte doch muthig ausharren, bis die Friſt verfloſſen, wo ihre Beſchützerin ſie aus dieſer pein⸗ lichen Lage zu befreien verſprochen hatte; und war dies geſchehen, welches ſollte nachher ihr Loos ſein? welche Gefahren und Mühen ſollte ſie dann zu beſtehen haben, welches Ziel ſollte ſie ſich ſtellen, wenn ſie den Wün⸗ ſchen Dun a's Genüge geleiſtet haben würde? Dieſe und ähnliche Gedanken waren es, welche Ma⸗