Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
Entstehung
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grade noch einenHerrn für mich übrig, nun, in's heiligen Barnabas Namen! ſo könnt Ihr ihn dazuthun, das wird der Sache nichts verſchlagen. Nun kommt aber ein wenig auf den Flur hinaus, denn da herinnen in der Krankenſtube wird mir's ſchier ein wenig zu dunſtig, und ich bin an friſche Luft gewöhnt, wie der Fiſch an's Waſſer! Ich habe Euch alſo im Namen des Junkers anzukünden, fuhr er fort, als ſie draußen angelangt waren daß wir uns hier einige Tage auf⸗ zuhalten gedenken, um uns von der angeſtrengten Reiſe zu erholen; wir werden unſere Zeche freigebig entrichten und Euch nichts ſchuldig bleiben, dafür müßt Ihr aber auch für uns Sorge tragen, und ich meines Theils kann nicht anders, als Euch, was das geſtrige Abendmahl belangt, meine vollſte Zufriedenheit zu erkennen zu geben. Des Getränkes hätte zwar ein Bischen mehr ſein können, allein, das wird ſich ſchon finden, bis Ihr nur mein gewöhnliches Maß etwas näher kennen werdet. Was meinen Junker belangt, ſo müßt Ihr wiſſen, daß er es nicht liebt, viel unter den Leuten zu ſein, und daß er ein abſonderlicher Freund von der Einſamkeit iſt, drum will ich Euch gebethen haben, daß Ihr ſowohl als Euer Mann, unſere Stube ſo wenig als möglich betretet, außer dem, Ihr werdet benöthiget, oder daß Euch hãus⸗ liche Geſchäfte hereinriefen.

Brigitte verſprach, ſich genau der erhaltenen