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Weiſung gemäß, zu benehmen, und Kajetan, trotz⸗ dem ihm der Schweiß ſchon von der Stirne rann, un⸗ terließ dennoch nicht, über verſchiedene Angelegenheiten des Hauſes, Erkundigungen einzuziehen, und verließ dann vollkommen befriedigt die Wirthin, um ſich zu Siegfried zu begeben.
Dieſer blieb auch wirklich den ganzen Tag hindurch in der Stube, und genoß nur die freie Luft am offenen Fenſterchen, deſſen Ausſicht in den geräumigen Haus⸗ garten hinausging.
Kajetan machte ſich bald dieß bald jenes im Hauſe zu ſchaffen, unterhielt ſich entweder mit Bri⸗ gitten oder Valentin, deſſen etwas rohes Betragen ihm aber weniger zuzuſagen ſchien, als das manierlichere von Mutter Brigitten.
An demſelben Abende noch fand ſich in der Hütte ein ſeltſamer Beſuch ein.
Es war ein hagerer Mann, deſſen lang gezogene Beine in einem wollenen Beinkleide ſteckten, welches oben breit, gegen abwärts ſich immer mehr verengerte, bis es endlich am Knöchel feſt anſchloß, und von da aus gleichſam den Schuhen Platz ließ; ſeinen Oberleib bekleidete ein eben ſolches, kurzes Kamiſol, deſſen Kra⸗ gen breit und viereckig, beinahe den halben Raum des Rückens einnahm; die Farbe dieſer beiden Kleidungs⸗ ſtücke, einſt grau, hatte ſich durch die Länge der Zeit


