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Ach, du lieber Himmel! was Ihr heute unge⸗ bährdig ſeid, Junker Siegfried—
Du lieber Gott! fuhr der Andere empor, was Ihr heute ſo zudringlich ſeid, Herr Kajetan Zwickler—
Ja, ſo heiß' ich, das iſt mein ehrlicher Name, und wem der Zwickler nicht recht iſt, der hat es mit dem Kajetan zu thun; Ihr ſeid ein junges Blut, aber gar nicht wohlgemuth; ach, heiliger Barnabas! als ich in Euerem Alter war, da hättet Ihr den Spring⸗ insfeld ſehen ſollen! Mir war kein Graben zu breit, kein Roß zu wild, keine Kumpanei zu luſtig—
Das Letztere glaube ich am eheſten, verſetzte Siegfried, was aber die wilden Roſſe und breiten Gräben anbelangt, da werdet Ihr mir ſchon einige Zweifel erlauben, wir haben uns auf der Reiſe hieher hinlänglich kennen gelernt.—
Was? Ihr habt mich hinlänglich kennen ge⸗ lernt? Sind es doch kaum acht Tage, daß ich Euch in dem ſteiermärkiſchen Neſte gefunden habe—
Um Euch mir als Reiſegefährten anzuſchließen.
Ihr habt mich doch mitgehen heißen, denn auf⸗ gedrungen hab' ich mich nicht; aber Ihr vergebt mir ſchon das wahre Wort, Junker! die ganze Geſchichte fängt mich ſchier zu gereuen an. Nicht etwa Eurethal⸗ ben, der heilige Barnabas bewahre! aber ſeit wir die


