gemeine Loos zu ſein, Vernichtung und Verderben Allem, was da lebt und fühlt, wächſt und gedeiht! — Scheu flüchtet ſich das Gethier des Waldes in die Höhlen und Klüſte, der Fiſch taucht in die Tiefen ſeines Elementes, der Vogel birgt ſich in das warme Neſt, und der Menſch wagt es nicht, ſeine Wohnung zu verlaſſen. Feſt werden die Thüren der Hütten
verrammelt, die Laden der Fenſter geſchloſſen, Lam⸗
penlicht erleuchtet den Raum, Kinder und Weiber ſuchen furchtſam das Lager, nur der Mann bleibt wa⸗ chend am Tiſch, ſtützt das Haupt in die hohle Hand und ſinnt und ſorgt für ſeine Lieben.
Wenn nun nebſt ſolchen Schrecken von Außen, auch noch das Elend im Innern wohnt, wenn Kummer, Krankheit oder Noth Platz gegriffen, und der Verzweiflung den Weg gebahnt haben, daß ſie cben ſo ſchrecklich, wie die Elemente von Außen, die Gefilde der Herzen im Innern durchtsbt, die Ruhe verſcheucht, und den Jammer an ihre Stelle pflanzt; wenn man von allen Seiten angegriffen, nicht weiß, wohin man ſich wende, um Hülfe, um Rettung zu erlangen, um ſich zu ſichern vor den Krallen eines verzehrenden Wahnſinnes: dann bleibt nur ein Mittel übrig, die Armen zu erheben, Troſt und Worte ſind da vergebens, Verſprechungen geh'n verloren; nur plötzliche, unverhoffte, an's Uebernatürliche gränzende


