Teil eines Werkes 
[1.] (1873)
Entstehung
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bis auf das zierliche Füßchen, das unter dem Sarong ein wenig ſichtbar wurde, dann kehrte ſein Blick, der immer freundlicher geworden war, wieder zu dem zar⸗ ten Geſichtchen zurück und heftete ſich mit lüſternem Verlangen auf die ſanften Augen der Kleinen.

Dir alſo habe ich es zu verdanken, ſagte er mit abſtoßendem Lächeln auf den begehrlichen Lippen, daß ich bis jetzt noch nicht die unangenehme Bekannt⸗ ſchaft der Waffe dieſes Räubers machte? Aber für die bloße Abſicht verdient er ſoviel Schläge, als Tage im Jahre ſind. Willſt Du mir jedoch für jeden einen Kuß geben, ſo ſollen ſie ihm erlaſſen ſein, des Ver⸗ dienſtes wegen, eine ſo hübſche Tochter zu beſitzen.

Nehmt Euch in Acht, Freund! warnte der Be⸗ amte, halb im Ernſt, halb lachend.Es iſt zuweilen nicht gut ſpaßen.

Wer ſagt denn, daß ich's thue? Die kleine Hexe ſoll in allem Ernſte das Löſegeld zahlen!

Dabei legte der Lieutenant ſeinen Arm um den biegſamen Leib der Kleinen und näherte ſein Antlitz dem ihren. Mit einer ſchlangengleichen Bewegung ent⸗ ſchlüpfte ſie ihm, aber auch er war raſch, hatte ſie in zwei Schritten ereilt und wollte ſie in Uebermuth und Lüſternheit neuerdings umarmen, ohne ſich um die Fol⸗ gen zu kümmern, die ihn aus zwei wild flammenden