Teil eines Werkes 
[2.] (1873)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

165

Dieſe Worte wirkten befremdend auf Hanne ein, es lag etwas darin, was ſie nicht recht verſtand und das ihr gleichwohl eine gewiſſe Beunruhigung ein⸗ flößte.

Uns Beiden? meinte ſie.Ich begreife Sie nicht, gnädige Frau. Iſt mein Mann nur erſt Mei⸗ ſter und hat er Arbeit, dann iſt ja für uns Beide ſchon geſorgt.

Das mag wohl ſein, verſetzte Paula, die nun den Augenblick gekommen ſah, wo ſie ſich deutlicher aus⸗ ſprechen mußte.Aber haben Sie nie daran gedacht, meine Liebe, daß Ihr Mann nicht im Handwerker⸗ ſtande aufgewachſen ſein könne, daß er zu dieſer Sphäre nur heruntergeſtiegen ſei; daß ein Tag kommen müſſe, wo er aus der Unſcheinbarkeit wieder hervortreten werde, in die ihn ein herbes Schickſal gebannt?

Hanne hörte mit ſteigender Beängſtigung zu, es erſchien ihr Alles wie ein Traum und wie man da oft den Märchen horcht, die uns ein Elf in's Ohr flüſtert und doch dabei ein ſicheres Bewußtſein hat, es ſei doch Alles nur geträumt, ſo erging es ihr ſie meinte im nächſten Augenblick erwachen zu müſſen.

Was ſagen Sie, Frau Gräfin? Mein Mann

ᷓʒᷓʒoeʒᷓÿÿᷓ́ᷓ˖Uͥᷓ́ᷓÿͤᷓᷓỹAꝗłỹAͤyỹn