Teil eines Werkes 
[2.] (1873)
Entstehung
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freilich nicht, denn überall gibt es Neidhammel ja es fände ſich wohl auch noch eine Hand, die ihm das Nothwendige vorſtreckte, damit er Meiſter werden könnte aber er ſelber will nicht; er ſagt, das könne nicht ſein, und damit iſt Alles abgeſchnitten, denn er ſieht dann immer ſo finſter drein, daß ich gar nicht den Muth habe um den Grund zu fragen. Aber, erinnerte ſie ſich ſelber,ich plaudere da ſo alles Mög⸗ liche, als ob unſere Verhältniſſe die Frau Gräfin intereſſiren könnten.

Das iſt auch im höchſten Grade der Fall, ent gegnete Paula.Vertrauen Sie mir, meine Liebe, es ſoll Ihnen geholfen werden.

Hanne ſah leuchtenden Blickes zu der Dame auf, die ihr wie ein Engel der Hoffnung erſchien.

O, wenn Sie etwas für meinen Mann thun woll⸗ ten, wie dankbar würde ich ſein! rief ſie, ſo daß Paula unwillkürlich erbebte, denn ſie hatte nicht er⸗ wartet, daß die Frau nicht für ſich nur für ihren Gatten bitten würde.

Haben Sie keine Wünſche für ſich ſelbſt? fragte ſie unwillkürlich.Sie beſitzen ja eine alte, blinde Mutter. Wenn nun für Sie Beide etwas geſchähe, um Ihnen eine bequeme, ſorgenfreie Zukunft zu ſichern?