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ganze Zukunft für ſie und Hermann ſtand auf dem Spiele.
„Was ich ihr ſchenke, nehme ich mir“, ſagte ſie ſich und unterdrückte die mitleidige Regung.
„Haben Sie vielleicht einen Auftrag für mich?“ fragte Hanne nach einer Weile, da ſie keine Antwort erhielt,„Näharbeit etwa?“
Der Diener hatte das Zimmer wieder verlaſſen.
„Sie arbeiten alſo für Geld?“ fragte Paula zer⸗ ſtreut.
„Ja, dann und wann; freilich nur wenig, wenn ich mir die Zeit abſparen kann; aber wenn Sie mir etwas mitgeben wollen, gnädige Frau Gräfin, werde ich mich gewiß recht ſputen, denn ich habe gerade jetzt keinen andern Auftrag;“ nun ſtockte Hanne etwas und dann ſetzte ſie zögernd und erröthend bei:„nur bitte ich die Frau Gräfin, gegen meinen Mann nichts zu erwähnen, wenn er etwa wieder hier zu thun hat.“
Unwillkürlich flog Paula's Blick nach der Thüre des dunklen Nebenzimmers hinüber. Der Anfang dünkte ihr günſtig. Das ſanfte, ergebene Weib ſchien denn doch nicht ſo ganz offen und aufrichtig, wie Riedhelm geſchildert, und wer weiß, was das Vertrauen jetzt noch zu Tage fördern konnte. Ihre Stimme tönte


