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nig ihren netten Anzug und warf ſchnell ein großes Tuch über den Kopf und um die Schultern, als ſich Fritz neuerdings an ſie hing und behauptete, er laſſe die Mutter nicht allein gehen, wenn ſie nicht da bleiben wolle, ſo ginge er mit. Alle Vorſtellungen, daß je⸗ mand bei der blinden Großmutter bleiben müſſe, die wieder ihre biſſigen Ausfälle einflocht, waren fruchtlos. Fritz beſtand auf ſeinem Willen, und ſo mußte Hanne der Alten verſprechen, ihr die Nachbarin zu ſchicken. „Eßt nur einſtweilen, Mutter“, bat ſie,„laßt Euch nicht aufhalten. Wir kommen ſchon noch zurück, ehe der Armeleutebraten da in der Schüſſel vollends auskühlt.“ Und fort eilte ſie, Fritz an der Hand. Gleich neben der Thüre ihres Hauſes war ein ebenerdiges Fenſterchen erleuchtet, an dem eine alte Frau ſaß und ſtrickte: die Mutter des Hausmeiſters in dem großen Gebäude, das an des Uhrmachers Häuschen ſtieß Hanne klopfte an das Fenſter und bat die ſchwerhörige Alte, auf eine Viertelſtunde zu der Blinden hinüberzu⸗ kommen. Die beiden alten Frauen waren gute Freun⸗ dinnen, hauptſächlich darum, weil Frau Lehmann der Nachbarin alle möglichen Bosheiten an den Kopf wer⸗ fen konnte, ohne daß dieſe etwas übel nahm, wenn's nicht in gar zu lautem Tone geſchah.


