Teil eines Werkes 
[2.] (1873)
Entstehung
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„Was ſoll denn nicht gut werden?“ entgegnete ſie. Die Mutter ſieht wieder einmal ſchwarz.“

„Wie Jeder, der blind iſt, darum aber doch rich⸗ tig“, warf die Alte ein.

„Diesmal gewiß nicht. Was iſt denn auch Un⸗ gewöhnliches darin, daß man mich ruft?“ fuhr ſie fort.„Der Bediente hat ja ausdrücklich geſagt, daß nichts geſchehen ſei. Ein Auftrag, meint er, nun da iſt's ja, habe ich denn nicht ſchon öfter Aufträge be⸗ kommen; und recht wär's gerade, denn Zeit habe ich.“

Die Alte murmelte etwas Unverſtändliches vor ſich hin, jetzt aber hängte ſich Fritz an der Mutter Rock.

„Mutter, geh' nicht zu der großen fremden Frau“, bat er ängſtlich.

„Närrchen Du! Warunm ſoll ich denn nicht? Und gerade, hörteſt Du nicht, die Gräfin hat an Dir Ge⸗ fallen gefunden, und wer weiß, ob ſie nicht eben deß⸗ halb nach mir ſchickt? Gewiß, gewiß, ſie hat etwas für Dich, das ſie mir geben will. Ich gehe nur ſchnell.“

Zum Widerſpruch hatte ſie ſich gezwungen, nun aber durch denſelben in die ſanguiniſche Stimmung hineingeſprochen, die um ſo lebhafter war, als ſie aus dem Extrem umgeſchlagen. Eifrig ordnete ſie ein we⸗